Heimat in Worten
Mit Worten fängt er Stimmungen, Erinnerungen und Geschichten aus dem Leben ein.
Heinz-Wilhelm Schmidt
erzählt von Menschen, Orten und Momenten zwischen Alltag und Fantasie.
Nur ein Wort
Ich möchte wissen, wie´s dir geht,
möcht´ wissen, wie es um dich steht.
Bin ich nur kurz von dir getrennt,
spür´ ich, wie mein Herzschlag rennt.
Mir wird so flau, so heiß und kalt,
hab´ mich nicht mehr in der Gewalt.
Mein Denken kreist nur noch um dich,
dem Mittelpunkt der Welt für mich.
Ich mal´ mir aus, wie es wohl sei,
wenn du verwischst mein Einerlei,
was wir dann tun und was du sagst,
ich bin so froh, dass du mich magst.
Denn ich, ich mag dich, sehr sogar,
denk ich daran, dann wird mir klar,
nur Mögen, das ist viel zu klein,
dieses Gefühl muss "Liebe" sein.
(H. W. Schmidt, 11.01.2017)

Die Fußballmannschaft nimmt ihn auf, und trägt ihn zum Dorfplatz, hier hinauf. Mit Muskelkraft und viel „Tam Tam“, der Traktor zieht am Maibaum-Stamm.
So wird er im Ständer festgemacht, und strahlt übers Dorf in voller Pracht. Herausgeputzt sagt er uns heute: „Der Mai ist da, Ihr lieben Leute!“
Maibaum
2026
Er ist so stolz und wunderschön,
und von ganz weit auch schon zu seh´n. So steht er nun durch Zeit und Raum, Bis er weicht dem Weihnachtsbaum.
Es ist, ein jeder kennt das schon,
in Grevel schöne Tradition, dass man zusammenkommt und schaut, wie unser Maibaum wird aufgebaut.
Auf Neudeutsch heißt das „Maibaum-Up“, mit Speis´ und Trank macht keiner schlapp. Mit Musik kommt er daher, der Maibaum, der ist ganz schön schwer.
